Politische Teilhabe für Zugewanderte sicherstellen


AWO Schleswig-Holstein unterstützt die Forderungen der Partizipationsgremien an die Landespolitik.
 
Kiel. In knapp zwei Wochen wird der Landtag neu gewählt. Leider erneut ohne die Beteiligung einer Vielzahl von rund 13 % der Einwohner*innen Schleswig-Holsteins, die einen Migrationshintergrund haben. "Wer es mit der Demokratie ernst meint, muss aber den Belangen aller Einwohner*innen unseres Landes Gehör schenken", erklärt AWO-Geschäftsführer Michael Selck. Unterstützt von der Servicestelle für Partizipationsgremien der AWO haben die Interessenvertretungen für Zugewanderte daher nun ihre politischen Forderungen an die Fraktionen des Landtags übergeben, um die Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund in der kommenden Legislaturperiode weiter zu verbessern.

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Die Vorstände der Partizipationsgremien diskutieren ihre Forderungen an die Politik.
Foto: AWO

Flucht als einzige Konstante im Leben

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In der Migrationssozialberatung der AWO erscheinen viele Menschen aus Afghanistan.

Im Gegensatz zu Menschen aus Syrien sind diese oft nicht aus einem gefestigten sozialen Umfeld geflohen, sondern haben schon viele Jahre ihres Lebens auf der Flucht verbracht, häufig in einem der Nachbarländer Afghanistans. Wenn das Vorhandensein sozialer Netze in Afghanistan als Abschiebebegründung dient, dann muss zumindest ein Blick darauf geworfen werden, wie flüchtig diese Netze an sich sind.

Der AWO-Migrationsberater aus Geesthacht Julian Einfeldt hat für die Zeitschrift „Schlepper“ des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein einen Artikel verfasst:

 

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