AWO Servicehaus Sandberg feiert 15-jähriges Bestehen

Am 01. August 2005 wurde das damalige Alten- und Pflegeheim am Sandberg in Zusammenarbeit mit dem Selbsthilfe-Bauverein (SBV) und Flensburger Arbeiter-Bauverein (FAB) komplett saniert und um ein Gebäude erweitert. Durch ein neues Konzept des Wohnens mit Service gelang der Wandel von einem klassischen Pflegeheim zu einem modernen Servicehaus. Heute stehen im Servicehaus Sandberg neben 131 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, zu denen die Mieter*innen zusätzliche Pflege- und Betreuungsleistungen buchen können, 84 stationäre Pflegeplätze in sieben WOHNpflegen zur Verfügung.

Zwölf Mieter*innen von den damals 75 eingezogenen wohnen noch heute im Servicehaus Sandberg und wurden anlässlich der Jubiläumsfeier in das Stadtteilcafé des Servicehauses Sandberg eingeladen.

Rainer Mühe, der Gesamtleiter der Flensburger Servicehäuser, betonte in seiner Begrüßung das familiäre Miteinander im Servicehaus: „Diese besondere Atmosphäre ist ein Zeichen dafür, dass auch nach fünfzehn Jahren die Zusammenarbeit aller Beteiligten lebendig ist. Jeder einzelne hier im Servicehaus hat mit seinem Einsatz zum Erfolg dieses Servicehauskonzeptes beigetragen“, bedankt sich Rainer Mühe bei allen Anwesenden.

Pflegedienstleiter Jürgen Stickel, seit fast 35 Jahren bei der AWO beschäftigt und seit der Eröffnung mit verantwortlich für die Umsetzung der Idee und Begleitung der Mieter*innen, lebt und lobt die Umsetzung des Servicehauskonzeptes. Die Arbeit der AWO orientiere sich an fünf Prinzipien. Zudem haben wir mit dem Stadtteilcafé ein weiteres Aushängeschild und eine Brücke in das Quartier. „Nur das Gebäude von außen schön zu gestalten, ist keine Kunst“, betont Stickel. „Entscheidend ist, die Einrichtung innen mit Herz zu gestalten und mit Leben zu füllen.“

Durch die fünf Prinzipien, die grundlegend für das Konzept des Servicewohnens sind, wird den Menschen im Servicehaus ein Leben in Privatheit und Unabhängigkeit geboten. „Jürgen Stickel hatte von der ersten Stunde an immer ein offenes Ohr für uns und kümmert sich bis heute um alle unsere Belange“, erzählt eine Jubilarin dankbar. Als Geschenk erhielten heute nicht nur die Jubilar*innen eine Urkunde und einen Blumenstrauß, sondern auch Jürgen Stickel für seinen unermüdlichen Einsatz im Servicehaus Sandberg.

Am Ende der Veranstaltung erzählt der Künstler und Holzbildhauer Johannes Caspersen den Jubilar*innen von einer gemeinsam geplanten Druckaktion mit Büchern Ihrer Lieblingsautor*innen, um aus Holzschnitten ein großes Gesamtkunstwerk für das AWO Servicehaus Sandberg zu gestalten. Das gerahmte Ergebnis soll anschließend im Servicehaus aufgehängt werden, als Zeichen für fünfzehn Jahre lebendige Zusammenarbeit.