Haus am Lerchenweg

Das Haus am Lerchenweg ist eine Wohn– und Fördereinrichtung mit einem hausinternen Tagesförderbereich. Hier leben 26 erwachsene Menschen mit schweren geistigen und Mehrfachbehinderungen mit besonders herausforderndem Verhalten. Mit zahlreichen Außenkontakten sollen die Bewohner*innen auch außerhalb der Einrichtung ein zweites Milieu erleben.

Die Übertragung und Anwendung von Methoden der persönlichen Zukunftsplanung und Fallbesprechungen dienen als Grundlage, Teilhabemöglichkeiten im öffentlichen Leben der Gesellschaft unabhängig vom Grad der Selbständigkeit zu planen, umzusetzen und zu ermöglichen. Daher gilt es, sich regelmäßig mit den Wünschen, Bedürfnissen und der Wohn- und Lebenswelt der Bewohner*innen reflektiert auseinanderzusetzen.

Das Leben im Haus am Lerchenweg soll so nah wie möglich normalen Lebensverhältnissen gleichen. Deshalb wird das gesamte soziale Lebensumfeld so gestaltet, dass individuelle Kompetenzen entwickelt werden können, um soziale und gesellschaftliche Integration gelingen zu lassen. Dabei steht der Gedanke der Inklusion im Vordergrund. Erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung zu begleiten, bedeutet die permanente Auseinandersetzung mit verschiedensten Einstellungen und Haltungen und die wertschätzende Begegnung auf Augenhöhe.

„Alles was wir hören ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen ist eine Perspektive, keine Wahrheit.“ (Marcus Aurelius)

Die Aufgabe unseres Hauses besteht darin, Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige, Freunde und Interessierte bei der Förderung, der Entwicklung und dem Leben in einem sozialen und gleichberechtigten Umfeld zu beraten und zu unterstützen. Im besten Falle entstehen so Lebensqualität, Lebensfreude und Spaß.

„Manches wird erst gut werden, wenn wir es gut sein lassen.“ (Ernst Ferstl)

Regionale Unternehmen, Einzelhändler vor Ort, Schulen und Sportvereine sind für die Lebensqualität der Bewohner*innen von großer Bedeutung. Wir danken den Partner*innen für ihre Toleranz und Zusammenarbeit.