Nachhaltige Interkulturelle Öffnung

Ein wertschätzender Umgang auf Augenhöhe mit allen Menschen unabhängig der nationalen oder sozialen Herkunft, des Aussehens, des Geschlechts, des Alters, der Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung, der sexuellen Orientierung oder der körperlichen und geistigen Fähigkeiten ist für uns ein Grundprinzip.

Als ein Beitrag für gelingende Integration in unserer Aufnahmegesellschaft haben wir uns als Gesamtunternehmen auf den Weg gemacht, Interkulturelle Öffnung strukturell zu verankern. Diesen Prozess gilt es professionell und verlässlich mit allen Beteiligten sukzessive zu gestalten.

Ein wertschätzender Umgang mit allen Menschen ist das oberste Ziel der Interkulturellen Öffnung unserer Einrichtungen. Im Zuge dessen werden durch einen strukturierten Prozess der Organisationsentwicklung alle Ebenen der AWO SH von der Führungsebene, über das operative Geschäft bis hin zum Ehrenamt beleuchtet und interkulturell geöffnet.

Interkulturalität ist Teil unseres Konzepts. Wir beschäftigen multikulturelles Fachpersonal und sprechen dieses gezielt mit unseren Stellenausschreibungen an. Somit möchten wir allen Kindern, Jugendlichen, Senior*innen und Ratsuchenden in unseren Einrichtungen die Möglichkeit zur Identifikation mit den Fachkräften bieten und vermitteln, dass Vielfalt eine wichtige Ressource für Zusammenhalt und Entwicklung ist.
Die Mitarbeiter*innen verfügen über interkulturelle Kompetenzen wie Fachwissen über Spracherwerb und Kulturprozesse, perspektivisches Denken, Selbstreflexionsfähigkeit, gewaltfreie Kommunikation und Ambiguitätstoleranz (die Fähigkeit, kulturell geprägte Unterschiede wertungsfrei wahrzunehmen und zu thematisieren). Diese interkulturellen Kompetenzen werden stetig weiterentwickelt, gelebt und sind im Alltag spürbar.

In der alltäglichen Arbeit wird auf die Lebenswelt der unterschiedlichen Menschen Rücksicht genommen und die Vielfalt der Einrichtung und der Gesellschaft spiegelt sich in den pädagogischen Themen wieder. Kulturellen und sprachlichen Unterschieden begegnen wir mit Aufgeschlossenheit und Neugierde. Wir nehmen die bestehende Vielfalt differenziert wahr, es werden Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt gestellt und auf dieser Grundlage bestehende Unterschiede wertschätzend thematisiert.

Zum Abbau von eventuellen Zugangsbarrieren vernetzen wir uns mit lokalen Akteur*innen und stellen Informationen mehrsprachig oder in leichter Sprache zur