Schultraining

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Wir
sind eine schulersetzende Maßnahme für schulpflichtige Kinder und Jugendliche aus der Region Uetersen und Tornesch mit dem Ziel der Rückführung in die Regelschule.

Wir
bilden eine Kooperation mit dem Förderzentrum Uetersen und dem regionalen Jugendamt.

Wir
bieten Schülerinnen und Schüler, für welche die Maßnahmen und Angebote der Regelschulen nicht mehr ausreichend greifen, oder die den Schulbesuch gänzlich verweigern, ein Beschulungsangebot mit starker sozialpädagogischer Basis. Jeder Schüler erhält einen individuellen Stundenplan, bei dem schulische Lehrninhalte zunächst auch zweitrangig sein können. Gelernt wird in kleinen Gruppen, einzeln oder in Form von Projektarbeit. Tiergestützte Pädagogik spielt in der Arbeit eine zentrale Rolle. Soziales Lernen findet in allen Bereichen des täglichen Miteinanders statt.

Wir
helfen den Schülern und Schülerinnen dabei, eigene Fähigkeiten und Interessen zu entdecken, um ihr Selbstvertrauen zu stärken und ein positives Sozialverhalten zu erlernen.
Die Rückkehr an die Regelschule erfolgt behutsam und schrittweise mit enger Begleitung durch Lehrer und Sozialpädagogen. Es wird sehr eng mit den Regelschulen und Partnerklassen zusammengearbeitet.
 

 

 

"Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handelns."

Herbert Spencer 
(englischer Philosoph, 1820-1903) 


Anfang September 2008 hat das Kooperative Schultraining seine Arbeit im Kreis Pinneberg als Projekt aufgenommen. Das Schultraining ist aus einer Kooperation des Jugendamtes, des Schulamtes, der Geschwister-Scholl-Schule Uetersen und der Stationären Jugendhilfe der AWO entstanden und hat sich mittlerweile als festes Angebot an verschiedenen Standorten im Kreis etabliert.


Hintergrund für das Angebot ist eine wachsende Anzahl von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen, die in Regelschulen aufgrund ihres Sozialverhaltens nicht mehr im Klassenverband beschult werden können oder nicht mehr in der Schule erscheinen. Bislang mussten solche Schüler, nachdem alle Möglichkeiten der Schulen ausgeschöpft waren, außerhalb des Kreises an entsprechenden Einrichtungen untergebracht werden.
12 Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich der Grundschule und der Sekundarstufe werden von einem Team aus Sozialpädagogen und  (Förder-) Lehrkräften auf ihrem Weg zurück in einen normalen Schulalltag betreut.


Für alle Schüler werden individuelle Arbeits- und Stundenpläne sowie persönliche Entwicklungsziele festgelegt. Grundlage ist der tatsächlich Entwicklungs- und Lernstand des Schülers. Schulnoten, Klassenarbeiten und Hausaufgaben stehen zunächst im Hintergrund. Schule soll Schritt für Schritt wieder als positives Lernumfeld erlebt werden. Für viele ist es schon eine Leistung, überhaupt Hilfe annehmen oder darum bitten zu können.
An verschiedenen Lernorten, die räumlich und inhaltlich verschieden nah an Schule dran sind, wird mit den Kindern gearbeitet. Individuell, in Kleingruppen oder innerhalb der Schulklasse. Es werden verschiedenste sozialpädagogische Angebote für die Kinder bereitgestellt, die der gesamten Persönlichkeitsentwicklung, dem sozialen Reifen und dem Herausfinden von Neigungen und Fähigkeiten dienen (z.B. Segeln, Werken, Kochen, Waldangebote und sehr viel tiergestützte Angebote wie die Arbeit mit einem Therapiehund oder den AWO-eigenen Ziegen).


Gemeinsam werden kleine Ziele formuliert und bearbeitet. Was zählt ist die Bereitschaft wieder nach vorn zu schauen. Von großer Bedeutung ist hierbei auch die kontinuierliche Einbindung der Eltern in alle wichtigen Prozesse auf dem Weg zurück in die Schulklasse.


Wie lange eine Schülerin oder ein Schüler im Schultraining bleibt, kann man vorher nicht festlegen. Die Fachkräfte entscheiden gemeinsam mit dem Schüler und den Eltern, in welchen Schritten der Weg in den Regelunterricht verläuft und wie die Hilfe langsam reduziert werden kann. Das Ziel ist letztlich eine vollständige Rückkehr mit der Perspektive eines Schulabschlusses. Wir möchten den Kindern helfen, wieder Lust auf Schule zu bekommen und sich selbst als erfolgreich im Lernen und im sozialen Miteinander zu erleben.Anfang September 2008 hat das Kooperative Schultraining seine Arbeit 


im Kreis Pinneberg aufgenommen. Das Projekt ist aus einer Kooperation des Jugendamtes, des Schulamtes, der Geschwister-Scholl-Schule Uetersen und der Stationären Jugendhilfe der AWO entstanden.
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Hintergrund für das Angebot ist eine wachsende Anzahl von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen, die in Regelschulen aufgrund ihres Sozialverhaltens nicht mehr im Klassenverband beschult werden können oder nicht mehr in der Schule erscheinen.

Bislang mussten solche Schüler, nachdem alle Möglichkeiten der Schulen ausgeschöpft waren, außerhalb des Kreises an entsprechenden 
Einrichtungen untergebracht werden. 

Jetzt betreut ein Team aus Lehrern und Sozialpädagoginnen der AWO in verschiedenen eigenen Räumlichkeiten in Uetersen 12 Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit und am Nachmittag.

neu_projektarneiten_schultaining.jpgFür alle Schüler werden individuelle Arbeitspläne sowie persönliche Entwicklungsziele festgelegt. Grundlage ist der tatsächlich Entwicklungs- und Lernstand des Schülers - der meistens weit hinter dem für ihn gültigen Lehrplan liegt.Schulnoten, Klassenarbeiten und Hausaufgaben stehen zunächst im Hintergrund.
Es wird viel in kleinen oder größeren Projekten gearbeitet wie z.B. der Hundeführerschein oder der Bau eines eigenen Ziegenstalls, um angemessenes Verhalten in der Gruppe zu üben, Selbstvertrauen aufubauen und auch Freude am Bewältigen von Aufgaben zu entwickeln. 


neu_gemeinsam_lernen_schultraining.jpgDie Schüler erhalten schulerisches Basiswissen und eine Anleitung zum Lernen und Ordnung halten, um in einer Regelschule wieder erfolgreich sein zu können. Für viele ist es schon eine Leistung, überhaupt Hilfe annehmen oder darum bitten zu können.

Gemeinsam werden kleine Ziele formuliert und bearbeitet. Was zählt ist die Bereitschaft wieder nach vorn zu schauen. Von großer Bedeutung ist hierbei auch die kontinuierliche Einbindung der Eltern in alle wichtigen Prozesse auf dem Weg zurück in die Schulklasse.

Wie lange eine Schülerin oder ein Schüler im Schultraining bleibt, kann man vorher nicht festlegen. Wenn die Lehrer und Sozialpädagogen der Meinung sind. dass es an der Zeit ist, wird Schritt für Schritt der Weg in den Regelunterricht begleitet. das Ziel ist letzlich eine vollständige Rückkehr mit der Perspektive eines Schulaschlusses.

 

Kontaktadresse :

AWO Schleswig-Holstein gGmbH
Jugend-und Famillienhilfe

Kooperatives Schultraining Uetersen
Theodor-Storm-Allee 62a
25436 Uetersen


Tel: 04122 90 38 35
Herr Grüninger (Sozialpädagoge)

Tel.: 04122 98 20 875
Herr Knoche (Förderschullehrkraft)