AWO Pflege greift zu den Sternen

Deutsche Gesellschaft für Qualität zeichnet wiederholt Unternehmensbereich aus

Neumünster. Das Phänomen Qualitätsmanagement in der Sozialwirtschaft und in der Altenhilfe ist keine vorübergehende Modeerscheinung. Auch viele Kostenträger orientieren sich bereits daran. "Mit dem EFQM-Modell hat die AWO Pflege Pionierarbeit geleistet, von der nun das ganze Unternehmen profitiert", sagt AWO-Geschäftsführer Michael Selck vor der Urkundenübergabe im Servicehaus am Wasserturm in Neumünster. "Die Einführung eines so ganzheitlichen und flexiblen Managementinstrumentes hilft uns als Großunternehmen dabei, uns nach der Krise nach innen wie nach außen neu zu orientieren."

Bild Urkundenübergabe

Von links: Uwe Braun, Leiter des Unternehmensbereichs Pflege, AWO-Landesgeschäftsführer Michael Selck, Brigitte Döcker vom AWO Bundesverband und Christoph Pienkoß von der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.

AWO fordert wiederholt Abschiebestopp nach Afghanistan

Expertin des Max Planck Instituts sieht keine Perspektiven für Rückkehrer*innen
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel selbst warnt am Wochenende in ihrer wöchentlichen Videobotschaft vor einem übereilten Abzug des ausländischen Militärs vom Hindukusch. Der norwegische Flüchtlingsrat spricht am Sonntag von Tausenden Zivilisten, die vor Kämpfen zwischen den radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften fliehen. Am Sonnabend läuft die Drei-Monatsfrist für den Abschiebstopp der Landesregierung aus: „Afghanistan ist und bleibt nicht sicher und bedeutet für jeden Menschen, der aus Deutschland zurückgeschickt wird, ein Leben voller Unsicherheit, Angst und Lebensgefahr“, sagt AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch. Die AWO Schleswig-Holstein fordert auch nach dem Ende der Küstenkoalition einen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan, bundes- und landesweit.

 

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