Montag, 05 Dezember 2016 15:11

Erster Preis für Musikgeragogik in den Kieler Servicehäusern

Sozialministerin Kristin Alheit verleiht den Altenpflegepreis 2016

Kiel. Mit Musik geht’s besser – und vor allem melodischer. Mit Musikgeragogik, musikalische Bildung im Alter, und dem Projekt „So klingt Pflege“ hat die AWO Schleswig-Holstein zum zweiten Mal nach 2009 den 1. Platz beim Altenpflegepreis belegt. Das Land Schleswig-Holstein verleiht in Kooperation mit dem Landespflegeausschuss den Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis, den Sozialministerin Kristin Alheit heute im Landeshaus übergeben hat.

Musik in Pflege und Betreuung
Mit der Auszeichnung wird die Arbeit der Kieler Servicehäuser gewürdigt, die mit ihrem Projekt die große Bedeutung der Musik für die Lebenswelt älterer Menschen herausstellt, sie nachhaltig im Pflege- und Betreuungsalltag etabliert und stetig weiter ausbaut. „Ziel ist es, über die Musik Begegnungen anzubieten, die Gemeinschaft zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern“, sagt die Leiterin des Projekts Heike Boyens. Unabhängig vom Grad der physischen und psychischen Einschränkungen solle es allen ermöglicht werden, am musikalischen Leben teilzuhaben. Der erste Preis ist mit 3000 Euro dotiert.

Altenpflegepreis 2016 1Preis

Über den ersten Platz freuten sich gemeinsam: AWO-Geschäftsführer Michael Selck, Sozialministerin Kristin Alheit, Birgit H.E. Walkenhorst, Leiterin der Kieler Servicehäuser, Petra Matzen mit Akkordeon, Uwe Braun, Leiter des Fachbereichs Pflege, Susanne Weber, Leiterin des Servicehauses Mettenhof, Heike Boyens und Projektkoordinatorin Julia Mönkehaus (von links). Fotos AWO

Montag, 05 Dezember 2016 14:40

Jedes Kind ist gleich viel wert

Verbände starten Online-Petition gegen Kinderarmut

Berlin/Kiel. „Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ –  Mit dieser gemeinsamen Online-Kampagne machen Wohlfahrts- und Sozialverbände gemeinsam mit Familien- und Kinderrechtsorganisationen ab heute auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam.
„Gerade in der Weihnachtszeit wird deutlich, wie groß der Mangel bei armen Familien ist“, betont AWO-Geschäftsführer Michael Selck. „Der Nikolaus und der Weihnachtsmann machen oft einen Bogen um die Zimmer armer Kinder“, so die Initiatoren, die am 6. Dezember gemeinsam mit der Nationalen Armutskonferenz das Online-Portal für die Kampagne öffnen. Im Regelsatz seien nicht einmal die Kosten für Adventsschmuck und Weihnachtsbaum eingerechnet. „Wir sagen: Das darf nicht sein! Gemeinsam müssen wir alles unternehmen, damit Kinder gut aufwachsen können! Jedes Kind ist gleich viel wert!“

 

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